Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Herrngiersdorf

                           

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Letzte Einsätze

Fahrer mit Stabler löst Streckenmelder aus
Einsatzfoto Fahrer mit Stabler löst Streckenmelder aus Stapler mit ausgefahrenen Hubmast, löste Streckenmelder aus. Die angeforderten Rettungskräfte konnten nach einer Überprüfung wieder ...
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Verkehrsabsicherung bei der Hausvorführung der ...
Einsatzfoto Verkehrsabsicherung bei der Hausvorführung der ...
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Verkehrsabsicherung beim Laternenumzug vom ...
Einsatzfoto Verkehrsabsicherung beim Laternenumzug vom ...
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Fünf Monate ohne Dorfladen

Dorfwerkstatt gratuliert zur Wiedereröffnung des „Heigl-Kramers“

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Irmgard Hierhammer, die Sprecherin der Dorfwerkstatt, gratuliert der Familie Petra und Jürgen Heigl sowie Magdalena Meier zur Wiedereröffnung.

 

Herrngiersdorf. (hm) Am 30. Mai stand auf einem Hinweisständer beim „Heigl-Kramer“, wo sonst besondere Angebote angepriesen werden, die Worte „geschlossen – abgesoffen!“ Fünf Monate musste Herrngiersdorf ohne seinen unbestrittenen Dorfmittelpunkt auskommen. Eine für die Betreiber und die Kunden zweifellos schwere Zeit.

In Anbetracht der immensen Schäden, die durch eine völlige Überflutung des Kellers und des Ladens bis fast zur Kniehöhe entstanden, drohte dieser „Herrngiersdorfer Institution“ das Aus. Da die Heigls in dieser Zeit viel Hilfe bei den Aufräumarbeiten und gut gemeinten Zuspruch erhalten haben, wurde das Projekt Wiederaufbau zügig in Angriff genommen. Jetzt nach fünf Monaten sind die Schäden repariert und die Besucher strömten am Allerseelentag zur Wiedereröffnung zum Heigl-Kramer.

Zu den ersten Gästen zählte die Sprecherin der Dorfwerkstatt, Irmgard Hierhammer, die Magdalena Meier und der Familie Petra und Jürgen Heigl zur Wiedereröffnung mit einem Blumenstrauß und herzlichen Worten gratulierte. Es sei eine bewundernswerte Leistung, in welch kurzem Zeitraum, die Wiedereröffnung bewerkstelligt werden konnte. Dabei betonten die Sprecher der Dorfwerkstatt welche Bereicherung der Dorfladen „Heigl-.Kramer für die Dorfgemeinschaft und die Gemeinde Herrngiersdorf ist. Die Freude strahlte bei diesen herzlichen Worten auch Magdalena Meier, der guten Seele des von ihr fast ein halbes Jahrhundert geführten Geschäftes aus dem Gesicht, die mit ihrer Äußerung die Sache auf den Punkt brachte: „Die Kunden sagten mir jeden Tag, dass sie sehr froh sind, dass wir Weitermachen. Aber auch wir sind froh, dass unsere Kunden mit uns Weitermachen wollen!“

Jürgen Heigl erinnerte an den Schreck, der ihm und seiner Familie am 29. Mai 2016 in die Glieder gefahren war, als er das Ausmaß der Überflutung vor Augen hatte. Der Keller war völlig überflutet und fast bis zur Kniehöhe stand auch das Ladengeschäft unter der braunen Brühe. Noch in der Nacht war die Feuerwehr und am Tag darauf eine große Anzahl von Verwandten, Freunden und Bekannten ausgerückt, um die Aufräumarbeiten in Angriff zu nehmen, lobte Jürgen Heigl. Nachdem alles ausgeräumt war, wurden die Böden samt Estrich und Isolierung entfernt und der Putz abgeschlagen. Die Räumlichkeiten waren im Rohbauzustand, fügt Petra Heigl an. Nach fünf Monaten ist nun wieder ein neues Ladengeschäft entstanden. Hinter der Kasse sitzt, wie eh und je Magdalena Maier, die Seniorchefin. Petra und Jürgen Heigl zeigten sich erfreut über den guten Kundenzuspruch aus der Dorfbevölkerung an den ersten Tagen. Die Bürger von Herrngiersdorf freuen sich, dass durch den „Heigl-Kramer“ die Nahversorgung bestens gesichert und auch wieder ein gerne angenommenes Kommunikationszentrum im Ort vorhanden ist, wie es Irmgard Hierhammer ausdrücklich betonte.

 Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 27 vom 09.11.2016 


Fortbildung für Kommandanten

113 Führungskräfte bekommen interessante Fachvorträge zu hören

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Aufmerksam verfolgten die Kommandanten und ihre Stellvertreter die Ausführung.

 

Abensberg. Zu einem eintägigen Fortbildungsseminar waren die Kommandanten und stellvertretenden Kommandanten des Landkreises Kelheim Ende Oktober in das Feuerwehrgerätehaus Abensberg geladen, veranstaltet vom Kreisfeuerwehrverband Kelheim mit Unterstützung der Feuerwehr Abensberg.

Insgesamt nutzen 113 Kommandanten und stellvertretende Kommandanten sowie einige Führungskräfte des Landkreises, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und der Kreiseinsatzzentrale diese Möglichkeit der Weiterbildung.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Uwe Brandl bildeten vier verschiedene Themenbereiche ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Gleichzeitig zeigten diese aber auch, wie vielfältig sich der Aufgabenbereich der Feuerwehrführungskräfte gestaltet.

Den Einstieg bildete die Einführung der neuen Unfallverhütungsvorschrift für die Feuerwehren. Eindrucksvoll referierte Diplomingenieur Wolfgang Zuchs von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern über die bevorstehenden Neuerungen. Zwischen den Fachvorträgen präsentierte Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott ein verformtes Metallteil, die Reste eines Handfeuerlöschers, das nach dem Brand einer Lagerhalle im Hafen Kelheim-Saal gefunden wurde.

Im Anschluss erläuterte Diplomingenieur Josef Ziegler, Sprecher des Arbeitskreises Sicherheit im Fachverband Biogas e. V. und Sachverständiger für Biogasanlagen, Gefahren und Wissenswertes für die Einsatzkräfte bei unterschiedlichen Schadensfällen an Biogasanlagen. Als weiterer Fachreferent stand Kreisbrandmeister Michael Leitner zur Verfügung und stellte Aufgaben und Leistungsspektrum der Fachberater Flughelfer vor.

Zum Abschluss referierte Armin Kappen, Leiter der Werkfeuerwehr Bayernoil, zur Industriebrandbekämpfung am Beispiel einer Raffinerie. Dessen beeindruckende Ausführungen umfassten verschiedene Brandszenarien, die jeweils entscheidende taktische Vorgehensweise der Feuerwehr sowie die dafür zur Verfügung stehende Löschtechnik.

Als Rahmenprogramm standen während des Tages die neuesten Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis Kelheim bereit, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die aktuelle Fahrzeugtechnik vorzustellen.

„Die Veranstaltung soll über aktuelle und interessante Themen informieren und gleichermaßen die Kameradschaft fördern und dem gegenseitigen Informationsaustausch dienen“, so Kreisbrandrat Nikolaus Höfler. Dieser hofft, dass sich diese Fortbildungsveranstaltung für Führungsdienstgrade auch weiterhin im jährlichen Rhythmus etablieren wird.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 30 vom 08.11.2016 


 Ein Mahnmal für den Frieden

Bevölkerung und Vereine gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

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Das Totengedenken am Kriegerdenkmal mit Pfarrer Ferdinand Weinberger und Bürgermeister Josef Barth.

 

Herrngiersdorf.(hm) Im Rahmen einer Feierstunde im Anschluss an den Patroziniumsgottesdienst in der Filialkirche St. Martin in Herrngiersdorf gedachten am Samstagabend die Bevölkerung und die Vereine der Toten der beiden Weltkriege und der Opfer von Terrorismus und Gewalt.

Beim Totengedenken am Kriegerdenkmal im Fackelschein erinnerte Pfarrer Ferdinand Weinberger an die Opfer beider Weltkriege und wie nahe Leben und Tod beieinander liegen. Der heutige Tag sei ein Mahnmal dafür, dass „wir alle unsere Kräfte für den Frieden einsetzen müssen.“ Musikalisch gestaltet und eröffnet wurde die Feier vom Bläserensemble Blechklang mit „Näher mein Gott zu Dir!“

An der vom Feuerwehrverein Herrngiersdorf organisierten und gut vorbereiteten Feier hatten auch die Ortsvereine, die Feuerwehren Herrngiersdorf und Semerskirchen, die Hubertusschützen Semerskirchen und der TSV Herrngiersdorf mit ihren Fahnenabordnungen teil genommen. Bürgermeister Josef Barth sagte in seiner Rede am Kriegerdenkmal: „Wir treffen uns zum Gedenken der Opfer der Gewalt beider Weltkriege, von Terror und Gewalt und nehmen so Anteil am Schicksal der vielen Opfer!“ 55 Millionen Menschen kamen dabei grausam ums Leben und in den vergangenen 70 Jahren weitere Millionen Menschen in Kriegen, Bürgerkriegen und auf der Flucht.

In Deutschland erlebten wir als Folge dessen viele traumatisierte Flüchtlinge, die vor dieser Gewalt fliehen. „Die Menschen haben anscheinend nichts gelernt. Deshalb müssen wir aus der Vergangenheit die Lehren ziehen und willens sein, zu vergeben und sich zu versöhnen. Leider sind viele Menschen nicht bereit, diese Einsicht zu teilen. Dies zeigen die Kriege im Nahen Osten, in Syrien und im Irak sowie die menschenverachtenden Terroranschläge in Westeuropa. Deshalb müssen wir die Erkenntnis haben, dass uns der Frieden nicht geschenkt wird. Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten. Die Mahnung zum Frieden kennt keine Grenzen. Das Leben gibt Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und den Frieden“, sagte der Bürgermeister.

Zum Gedenken der Opfer beider Weltkriege, von Terrorismus und Gewalt ließ Barth einen Kranz niederlegen. Feuerwehrkommandant Josef Ottl junior gab anschließend das Kommando zum Senken der Fahnen. Mit dem Lied „Ich hatt einen Kameraden“, gespielt von den Bläsern, endete die Feierstunde.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 30 vom 08.11.2016  


Viele Gäste feierten mit dem Brautpaar

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Sittelsdorf. (hm) In der festlich geschmückten Filialkirche in Sittelsdorf traten am Samstag die Bürokauffrau Christina Forstner aus Eschenhart und der Inbetriebnahmetechniker und Landwirt Johannes Rockermeier aus Sittelsdorf an den Traualtar. Bereits vor dem Gottesdienst unterhielten Gstanzlsänger Hubert Mittermeier, begleitet von Thomas Meier und das Bläserensemble Blechklang die Hochzeitsgäste. Pfarrer Ferdinand Weinberger zelebrierte den Trauungsgottesdienst, der musikalisch von den „Sunflowers“, den Sangeskollegen der Braut, eindrucksvoll gestaltet wurde.

Beim Verlassen der Kirche erwartete das Brautpaar ein Spalier, das von Mitgliedern der Feuerwehr Sittelsdorf, des TSV Herrngiersdorf und der KLJB Semerskirchen gebildet wurde. Freunde des Brautpaares hatten zudem einen Mähdrescher vorbereitet, auf dem die neu Vermählten eine Dorfrunde fahren durften. Die weltliche Feier fand mit vielen Freunden, Verwandten und Bekannten im festlich dekorierten Burgmayer-Stadl in Langquaid statt. Die Tanzband „Gewekiner Buam“ sorgte für gute Stimmung und im Stadl des Geflügelzuchtvereins fand der Bräutigam am späten Nachmittag seine zwischenzeitlich „gestohlene“ Braut auch wieder. Fleißige Freunde und Verwandte schmückten drei „Hochzeitsbäume“ und platzierten sie beim neu erbauten Wohnhaus des Brautpaares in Sittelsdorf. Bis lange nach Mitternacht harrten viele der Gäste aus und feierten zusammen mit DJ Scherbel weiter das Brautpaar.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 30 vom 25.10.2016 


18 600 Euro aus dem Spendenfüllhorn

Spendengala der Sparkasse honiert Arbeit von Vereinen und Verbänden

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Mit Spenden bedacht wurden auch Vereinsvertreter der Gemeinde Herrngiersdorf.

 

Langquaid. (lw) Auch heuer hat die örtliche Sparkasse bei einer Spendengala das großartige Engagement der heimischen Vereine und Verbände in den Mittelpunkt gestellt und an deren Vertreter eine Spende von 18 600 Euro – davon alleine 4 000 Euro für die Schulen in Langquaid und Herrngiersdorf – übergeben. Damit beläuft sich die Spendenausschüttung in der heimischen Region in diesem Jahr auf insgesamt 27 290 Euro. Geschäftsstellenleiter Siegfried Wagner, Regionaldirektor Sebastian Wokoeck und der vertretende Vorstandsdirektor, Josef Wirkert, würdigten zusammen mit den Bürgermeistern Herbert Blascheck (Langquaid) und Josef Barth (Herrngiersdorf) die vielfältigen Aktivitäten zum einen der schulischen Vertreter sowie zum anderen der ehrenamtlich Engagierten und deren unverzichtbare Beiträge zum gesellschaftlichen Leben.

Hausherr Siegfried Wagner überreichte bei diesem für die Vertreter von Vereinen und Organisationen überaus erfreulichen Anlass die entsprechenden Teilbeträge. „Wir sind stolz auf Euch und wollen aus unseren Erträgen etwas zurückgeben für das Gemeinwohl beziehungsweie die Kinder und Jugendlichen“, hob er hervor und erklärte ferner: „Wir von der Sparkasse danken Euch für das große Engagement und Durchhaltevermögen.

Bürgermeister Josef Barth von Herrngiersdorf richtete einen Gruß an alle und dankte Siegfried Wagner für die gute Zusammenarbeit. „Gerade bei uns in Herrngiersdorf können das Geld schon einige wirklich gut gebrauchen, die vom Hochwasser geschädigt worden sind.“

Für Langquaids Bürgermeister gibt es keinen schöneren Termin als Geld zu verteilen an Vereine und Verbände, bei denen das Ehrenamt sehr deutlich im Mittelpunkt stünde. „Die dahinterstehenden Leute seid Ihr alle, und das macht unsere Lebensqualität aus.“ Der Sparkasse dankte Blascheck, dass durch diese Spenden vieles möglich gemacht werden könne, was sich die Vereine sonst nicht leisten könnten.

Die Sparkassendirektoren Sebastian Wokoeck und Josef Wirkert belobigten die Vereine als Träger des gesellschaftlichen Zusammenhalts. „Marktflecken wie Langquaid sind ein wichtiges Gebiet für uns.“ In längerer, recht langatmiger Rede widmete sich Wirkert abschließend noch der derzeitigen Zinssituation und den verschiedensten Anlageformen.

 

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Die Vertreter der Schulen aus Langquaid und Sandsbach mit Bürgermeistern und Bankvertretern.
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Die Vertreter von Vereinen und Verbänden aus der Gemeinde Langquaid freuten sich über die finanzielle Zuwendung. (Fotos: lw)
 
Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 36 vom 21.10.2016 

 Die Feuerwehren proben den Ernstfall

Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche im Zellmeier-Hof in Herrngiersdorf

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Großübung im Zellmeier-Hof in Herrngiersdorf: Rund 100 Feuerwehrleute waren unter dem Kommando des Herrngiersdorfer Feuerwehrkommandanten Josef Ottl im Einsatz. (Foto: hm)

 

Herrngiersdorf. (hm) Die beiden Gemeindefeuerwehren Herrngiersdorf und Sandsbach sowie die benachbarten Feuerwehren Langquaid, Birnbach und Wahlsdorf probten am Donnerstagabend bei einer gemeinsamen Großübung im Zellmeier-Hof in Herrngiersdorf ein Szenario für den Ernstfall. Dabei waren unter dem Kommando des Herrngiersdorfer Feuerwehrkommandanten Josef Ottl rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kommandant Josef Ottl hatte dabei die Lage ausgegeben, dass in der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Gebäudes ein Feuer ausgebrochen ist. Die Werkstatt befindet sich in einem zusammenhängenden Gebäude, in denen auch leicht brennbare, landwirtschaftliche Vorräte, wie Heu und Getreide gelagert werden. Zudem gilt es ein Übergreifen auf die Nachbargebäude zu verhindern.

In minutenschnelle waren die erste Wasserversorgungen von den Hydranten in der Bernhardstraße aus aufgebaut und die FFW Gemeinde Herrngiersdorf bekämpfte mit einem Löschangriff den Brand im Zellmeier Hof. Die FFW Sandsbach unter Führung von Kommandant Stefan Höglmeier, die FFW Birnbach und die FFW Wahlsdorf bauten jeweils eigene Wasserversorgungen auf und sicherten den Stall und die Nebengebäude sowie die Nachbargebäude gegen ein Übergreifen der Flammen. Regelrecht von oben her mit der Drehleiter war die FFW Langquaid unter der Leitung von Reiner Wocheslander im Einsatz. Bei der Übungsbesprechung, die im Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf stattfand, lobte Kommandant Josef Ottl die teilnehmenden Feuerwehren für das schnelle Erreichen des Einsatzortes, den reibungslosen Aufbau der Wasserversorgung und die gute Zusammenarbeit.

Die Übung habe aber auch gezeigt, dass in Herrngiersdorf in kurzer Zeit genügend Löschwasser vorhanden ist. Sein Dank galt der Familie Zellmeier für die Bereitstellung des Übungsobjektes. Bürgermeister Josef Barth begrüßte besonders die Aktiven der auswärtigen Feuerwehren und deren Kommandanten. Sein Dank galt auch den Feuerwehrlern für die große Beteiligung und den gezeigten Einsatz bei dieser Großübung. Er betonte die Wichtigkeit dieser jährlichen Großübung, um durch entsprechende Übung mit den benachbarten Feuerwehren für den Ernstfall gerüstet zu sein. Gerade dieses Jahr mit der Hochwasserkatastrophe habe gezeigt, wie wichtig gut ausgestattete Feuerwehren für die Gemeinden sind. Barth bedankte sich noch einmal ausdrücklich für alle am Hochwassereinsatz in der Gemeinde Herrngiersdorf beteiligten Feuerwehraktiven.

Die obligatorische „Schlussbesprechung“ fand bei einem Schluck Freibier sowie einer Hand-Brotzeit, beides von der Gemeinde Herrngiersdorf spendiert, im Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf statt.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 28 vom 06.10.2016 


  Feuerwehren funken ab heute digital

Großprojekt mit langer Vorbereitungsphase startet – 2 000 Funker geschult

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Letzter Verständigungstest (v. l.): Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, Landrat Hubert Faltermeier, Abteilungsleiterin Sabine Schramm, Sachgebietsleiterin Rita Festl, Maximilian Neubauer von der Taktisch-Technischen Betriebsstelle und Kreisbrandmeister Michael Leitner. Foto: Landratsamt Kelheim

 

Kelheim. Die Feuerwehren des Landkreises Kelheim funken ab heute, 1. Oktober, digital. Die Einführung des Digitalfunks war ein Großprojekt, dessen intensive Umsetzungsphase im Netzabschnitt Niederbayern im Herbst 2013 begann. Die verschiedenen Arbeitsgruppen befassten sich mit der Einsatztaktik, dem Betrieb, der Beschaffung, der Ausstattung der ILS, den Schulungen und der Durchführung von Tests zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Netzes. Die letzte Funkgroßübung im Landkreis Kelheim im Inspektionsbereich Nord „Frühjahrssturm 2016“ mit den 39 Freiwilligen Feuerwehren fand im April statt.

Der Abschlussbericht der Autorisierten Stelle (AS) Bayern liegt nunmehr vor. Die Netzversorgung im Landkreis ist von sehr guter Qualität, Feinjustierungsmaßnahmen sind nur in geringem Umfange erforderlich. Der Landkreis hatte intensiv im Probebetrieb mitgewirkt und wurde von der AS Bayern auch belobigt, da die Meldungen bezüglich der Netzabdeckung aussagekräftig und nachvollziehbar waren.

Landrat Hubert Faltermeier freut sich über den Start: „Der Digitalfunk für die Feuerwehren des Landkreises Kelheim kann aufgrund des Zusammenwirkens vieler Kräfte, vor allem auch vieler ehrenamtlicher Kräfte ab dem 1. Oktober in den regulären Wirkbetrieb überführt werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass sie sich des Themas angenommen und zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beigetragen haben.“ Insbesondere bei Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und den Feuerwehrführungskräften mit Michael Leitner, der als Kreisbrandmeister für den Fachbereich Digitalfunk das Projekt im Landkreis Kelheim koordiniert, sowie den Mitgliedern der verschiedenen Arbeitsgruppen, den Multiplikatoren aus den Feuerwehren, die ihr Wissen an die Endanwender weitergegeben und vor Ort die theoretischen und praktischen Schulungen durchgeführt haben. Der Dank des Kreischefs gilt aber auch den Bürgermeistern der Gemeinden und deren Mitarbeitern für die Umsetzung auf Ebene der Gemeinden und den Kommandanten und Aktiven der Feuerwehren für die geleistete Arbeit.

Drei Jahre hat es gedauert, bis der Digitalfunk jetzt loslegen kann: Im Juli 2013 gab es eine erste Einführungsveranstaltung für den Netzabschnitt 35 und für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deggendorf. Im September desselben Jahres fand die „Kick-Off“-Veranstaltung für den Rettungsdienstbereich Landshut mit den Landkreisen Dingolfing-Landau, Kelheim und Landshut sowie der kreisfreien Stadt Landshut und Bildung von Arbeitsgruppen Einsatztaktik, Betrieb, Beschaffung, ILS – Integrierte Leitstelle, Schulung, Test und Öffentlichkeitsarbeit statt. In den Arbeitsgruppen waren sowohl hauptberufliche als auch ehrenamtlich tätige Personen vertreten, darunter Mitarbeiter der Kreisverwaltungsbehörden und der Integrierten Leitstelle, Aktive der Feuerwehrführungen der Landkreise Dingolfing-Landau, Kelheim und Landshut und der kreisfreien Stadt Landshut, der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen (BRK, DLRG, Malteser). Im Dezember 2013 bzw. im Januar 2014 fand der Abschluss der Teilnahmeregelung für den Teil-Netzabschnitt 35 Niederbayern zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landkreis Kelheim statt, sowie im Oktober 2014 der Abschluss zur Vereinbarung zur Übernahme des kommunalen Betriebskostenanteils im Rahmen des digitalen BOS-Funks zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landkreis Kelheim mit Wirkung vom 1. Januar 2015, befristet bis zum 31. Dezember 2024, statt.

Im Juli 2014 erfolgte der Abschluss der Vereinbarung über die Bildung einer Einkaufsgemeinschaft zur Beschaffung der Endgeräte für den Digitalfunk zwischen dem Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung und den vier Verbandsmitgliedern. Die Beschaffungskosten für die Erstausstattung der Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim (Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister), der Kreiseinsatzzentrale und der Katastrophenschutzeinrichtungen (Einsatzleitwagen der Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung) liegen bei 68 000 Euro (inklusive Ein- und Umbauten). Die Betriebskosten für den Landkreis liegen im Jahr 2016 bei über 27 500 Euro. Bezüglich der Beschaffungskosten der Gemeinden für die Freiwilligen Feuerwehren liegen dem Landratsamt Kelheim noch keine endgültigen Zahlen vor.

Die Endgeräteverwaltung für den Bereich der Feuerwehren obliegt der jeweils zuständigen Kreisverwaltungsbehörde. Beim Landratsamt Kelheim wurde deshalb zum 1. Februar 2015 die Taktisch-Technische Betriebsstelle (TTB) für den Landkreis Kelheim eingerichtet und mit einem hauptberuflichen Mitarbeiter besetzt. Aktuell verfügt man über 244 Fahrzeugfunkgeräte (MRTs), 858 Handsprechfunkgeräte (HRTs), 18 ATEX-Handsprechfunkgeräte (explosionsgeschützte HRTs) und 19 Festfunkgeräte in den Einsatzzentralen der Feuerwehren

Auf die Probe gestellt

Der Probebetrieb für den Digitalfunk hat bereits vor über einem Jahr begonnen, am 21. November 2015 erfolgte zudem ein Test „Funkausbreitung auf Wasserflächen“ mit rund 100 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren Abensberg, Bad Abbach, Kelheim, Neustadt, Riedenburg, Saal, dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) mit den Wasserwacht-Gruppen Bad Abbach, Kelheim und Riedenburg, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit den Ortsverbänden Abensberg, Neustadt und Weltenburg sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) Kelheim.

Im Dezember 2015 gab es noch einmal einen Massentest „Zellwechsel mit vielen Einsatzkräften“ mit Ziel in Abensberg: An der Übung waren 46 Feuerwehren aus den 24 Gemeinden des Landkreises Kelheim, die DLRG mit den Ortsverbänden Abensberg, Neustadt und Weltenburg, das BRK mit den Wasserwacht-Gruppen Bad Abbach und Kelheim und das THW Kelheim mit insgesamt 63 Fahrzeugen, 186 Funkgeräten und etwa 260 Aktiven beteiligt. Noch einmal auf die Probe gestellt wurde das System bei einer Funkgroßübung im April dieses Jahres im Landkreis Kelheim im Inspektionsbereich Nord unter dem Aspekt „Frühjahrssturm 2016“ mit 39 Freiwilligen Feuerwehren.

An den verschiedenen Lehrgängen der Staatlichen Feuerwehrschulen haben 43 Personen teilgenommen. Derzeit (Stand September) sind in den 111 Freiwilligen Feuerwehren und den drei Werkfeuerwehren 2 000 Endanwender (Funker) im Umgang mit der digitalen Funktechnik geschult. Die Schulungen auf der örtlichen Ebene wurden durch die 32 Multiplikatoren durchgeführt.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 38 vom 01.10.2016  


Feuerwehrverein unternahm Ausflug zum Chiemsee

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Herrrngiersdorf. (hm) Einen erlebnisreichen Tag erlebten die Teilnehmer kürzlich beim Jahresausflug des Feuerwehrvereins, der an den Chiemsee und auf die Herrreninsel führte. Neben den Informationen über das historische Bauwerk Schloss Herrnchiemsee war auch Zeit, eigene Eindrücke zu sammeln und zu entspannen.

Erstes Ziel war das Fischerstüberl Attel bei Wasserburg, dort wartete ein Weißwurstfrühstück auf die 45 Teilnehmer, unter denen sich auch die drei Ehrenmitglieder Johann Hirthammer, Georg Etzelsberger und Erwin Fischer befanden.

Nach dieser Stärkung wurde die Schiffsanlegestelle Prien-Stock angesteuert, wo der bekannte Raddampfer Ludwig Fessler mit Fahrtziel Herreninsel ablegte. Auf der Herreninsel und nach einem Fußmarsch waren die Ausflügler an dem 1878 unter König Ludwig II. begonnenen Prunkbau Schloss Herrnchiemsee angekommen.

In einer gut halbstündigen Führung kamen die Teilnehmer bei den dem Schloss Versailles nachempfundenen Sälen und Zimmern aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Führung beinhaltete auch einen Einblick in die nach dem Tod von König Ludwig II. im Jahr 1886 nicht mehr fertiggestellten Räume, die sich seither im Rohbauzustand befinden. Danach durfte die Gruppe den Aufenthalt selbst gestalten. Ein Teil stärkte sich mit Kaffee und Kuchen oder opulenten Eisbechern. Die Familien nutzten den brütend heißen Sonntagnachmittag, um nach geeigneten Badestellen für die Kinder Ausschau zu halten. So konnten sich die Mädchen und Buben, aber auch einige Erwachsene im kühlen Nass des Chiemsees abfrischen. Mit einer Brotzeit in Allershausen auf der Rückfahrt klang dieser warme, sonnige und schöne Ausflug, den die Vorstandschaft um Vorsitzenden Anton Mayer bestens geplant hatte, aus.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 26 vom 12.09.2016


 5 500 Sandsäcke ausgeteilt

Aktion der Feuerwehrvereine war ein voller Erfolg – Bürger deckten sich ein

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Mit Eifer waren Groß und Klein dabei die Sandsäcke zu befüllen.

 

Herrngiersdorf/Sandsbach/ Semerskirchen/Sittelsdorf. (hm) Der Stachel von der Flutwelle vom 29. Mai 2016, die über die Gemeinde Herrngiersdorf hereinbrach und Millionenschäden anrichtete, sitzt bei der Bevölkerung immer noch tief. Die vier Feuerwehrvereine Herrngiersdorf, Semerskirchen, Sittelsdorf und Sandsbach sahen hier Bedarf zum Handeln und wollten mit einer Sandsäckeaktion ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen setzen und gleichzeitig Vorsorge treffen. Sie öffneten ihre Vereinsschatullen und spendeten bisher 5 500 Sandsäcke. Die Firma Teubl mit Firmenchef Manfred Teubl aus Herrngiersdorf schloss sich der Aktion an und spendete die erforderlichen 20 Kubikmeter Sand zum Befüllen der Sandsäcke.

Am Freitagabend wurde die Aktion gestartet. Feuerwehrvorstand Anton Mayer vom Feuerwehrverein Herrngiersdorf hatte mit seinen Helfern eine Ausgabestelle am Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf eingerichtet. Auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus hatte die Firma Teubl einen Sandhaufen aufgeschüttet. Bereits um 18 Uhr standen die ersten Schlange, nahmen die Sandsäcke in Empfang und begannen mit dem Einschaufeln des Sandes in die Säcke aus schwarzem PVC-Gewebe. Mit Feuereifer waren dabei auch eine Reihe von Kindern, die mit ihren Equipment aus dem heimischen Sandkasten kräftig mitschaufelten. So füllten sich die Säcke und der Inhalt wurde durch Klopfen und Schütteln verdichtet. Die so ausschließlich mit Handarbeit gefüllten Sandsäcke wurden nun gut zugebunden und auf mitgeführte Pkw-Anhänger, Paletten, Schubkarren oder in Frontladerschaufeln verfrachtet.

Am Samstagnachmittag war der Andrang noch größer, so dass insgesamt 5500 Sandsäcke an die Vereinsmitglieder und gegen einen geringen Obulus auch an Bürger ausgegeben wurden. Die beiden Feuerwehrkommandanten Josef Ottl und Stefan Höglmeier sowie die Vorstände der beteiligten Feuerwehrvereine Anton Mayer aus Herrngiersdorf, Johannes Kaufmann aus Sandsbach, Thomas Bauer aus Tiefenbach und Helmut Ottl aus Buchberg zeigten sich erfreut über die große Resonanz dieser Sandsäckeaktion.

Weiterhin besteht die Möglichkeit zum Erwerb dieser Sandsäcke bei den Feuerwehrkomandanten und den Vorsitzenden der Feuerwehrvereine. Diese weisen allerdings darauf hin, dass die Erwerber sich den erforderlichen Sand nun selber besorgen müssen.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 24 vom 25.08.2016 


 Die Feuerwehr liegt ihr am Herzen

Verein feierte mit seiner Fahnenmutter Gerda Pausinger 80. Geburtstag nach

Die Jubilarin Gerda Pausinger mit Bürgermeister Josef Barth sowie den Vertretern der Herrngiersdorfer Feuerwehr.

 

Herrngiersdorf. (hm) Die Schlossherrin und erfolgreiche Geschäftsfrau Gerda Pausinger feierte bereits am 1. Juni immer noch fesch aussehend und viel jünger wirkend ihren 80. Geburtstag. Getrübt waren damals die Feierlichkeiten von dem wegen der Flutwelle vom 29. Mai und seinen Folgen herrschenden Ausnahmezustand in Herrngiersdorf.

Aber die Fahnen- und Festmutter der Herrngiersdorf hatte Verständnis, dass die Feuerwehrler an ihrem Ehrentag fest in das Einsatzgeschehen eingebunden waren. Am Donnerstagabend hat Gerda Pausinger nun ihr Versprechen eingelöst und die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins Herrngiersdorf mit ihrem Ehrenvorsitzenden Johann Hirthammer sowie den Ehrenmitgliedern Georg Etzelsberger und Erwin Fischer zusammen mit Bürgermeister Josef Barth zu einer nachgeholten Feier in den Bürgersaal des Feuerwehrhauses eingeladen. Vorstand Anton Mayer erinnerte daran, dass Gerda Pausinger gleich zweimal die Feuerwehr bei Jubiläen an vorderster Front bei Festveranstaltungen repräsentierte. So war sie im Jahre 1975 bei der Feier des 100-jährigen Jubiläums mit Fahnenweihe eine fesche, engagierte und souveräne Fahnenmutter. 25 Jahre später beim 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 stand Gerda Pausinger erneut als Festmutter der Feuerwehr zur Seite. Die zweimalige Übernahme solcher Ämter, so Anton Mayer, seien ein Zeichen dafür, dass der Jubilarin die Herrngiersdorfer Feuerwehr besonders am Herzen liegt. Als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit überreichte Mayer zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Alois Schmid einen Blumenstrauß und eine besonders individuell gestaltete Geburtstagskarte an Gerda Pausinger zu deren 80. Geburtstag.

Gerda Pausinger betonte in ihren Dankesworten, dass sie diese ehrenvolle Aufgabe als Fahnen- und Festmutter sehr gerne übernommen hatte. Ihr Dank galt dem Ehrenvorstand Hans Hirthammer, mit dem sie bei den Feierlichkeiten und in all den Jahren sehr gut zusammengearbeitet habe. Die Feuerwehr liegt ihr so sehr am Herzen, weil die Aktiven der Feuerwehr dann zur Stelle sind, wenn Not herrscht und Hilfe gebraucht wird. So war dies auch bei der Flutwelle in Herrngiersdorf Ende Mai 2016 der Fall, so dass sie vollstes Verständnis hatte, als die Feuerwehr um die Verlegung der Feier gebeten hatte. Sie freue sich auch jetzt, da das Schlimmste überstanden ist, über die Geburtstagswünsche und lud ihre Herrngiersdorfer Feuerwehrler zusammen mit Bürgermeister Josef Barth zu einem Essen mit einem entsprechenden Umtrunk ein.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 27 vom 05.07.2016 


 Sonnwendfeier vom Regen beeinträchtigt


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Sittelsdorf. (hm) Das aufkommende Gewitter und Regen beeinträchtigten am Samstagabend die Sonnwendfeier des Feuerwehrvereins Sittelsdorf. Zunächst waren alle Vorbereitungen für eine stimmungsvolle Feier am Platz vor dem Löschweiher getroffen und die ersten Gäste genossen bereits die Grillspezialitäten. Als es aber zu regnen begann, zogen die Organisatoren und viele fleißige Helfer mit der gesamten Ausrüstung in die Ropa-Halle um. Die Besucher genossen aber auch in der Halle eine gemütliche Sonnwendfeier. Die fleißigen Feuerwehrler und viele aktive Frauen um Vorstand Helmuth Ottl und seinen Stellvertreter Johannes Rockermeier sorgten am Grill, im Ausschank und in der Verkaufstheke in gewohnter Manier für das leibliche Wohl der Gäste. Beim Hereinbrechen der Dunkelheit wurden dann die Sittelsdorfer Feuerwerker um Anton Danzer aktiv, um den riesigen Holzstoß zu entzünden, auf dem eine Strohpuppe auf ihr nahes Ende wartete. Dieses Spektakel war natürlich auch etwas Besonderes für die zahlreich mitgekommenen Kinder und Jugendlichen, die mit Freude dem Feuer zusahen.

So genossen die Besucher trotz des wetterbedingten Wechsels einen unterhaltsamen Abend in geselliger Runde. Auch die schnell umgebaute Bar erwies sich wieder als eine bewährte und von manchen sehr geschätzte Einrichtung bei der Sittelsdorfer Sonnwendfeier, so dass es die Gäste gewohnt lange aushielten. Der Erlös, so Vorstand Helmuth Ottl, kommt in diesem Jahr den Opfern der Unwetterkatastrophe in der Gemeinde zugute.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 29 vom 29.06.2016 


 Die Schlossherrin feierte ihren 80.

Große Gratulationscour bei Gerda Pausinger – Feier mit Feuerwehr wird nachgeholt

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Die Jubilarin Gerda Pausinger mit Bürgermeister Josef Barth, Sohn Paul und den Enkeltöchtern Pia und Elisabeth.

 

Herrngiersdorf. (hm) Die Schlossherrin und erfolgreiche Geschäftsfrau Gerda Pausinger feierte am Mittwoch immer noch fesch aussehend und viel jünger wirkend ihren 80. Geburtstag. Getrübt waren die Feierlichkeiten von dem derzeit wegen der Flutwelle vom Sonntag und seinen Folgen herrschenden Ausnahmezustand in Herrngiersdorf. Aber die Fahnen- und Festmutter der Freiwilligen Herrngiersdorf hatte Verständnis, dass die Feuerwehrler an ihrem Ehrentag fest in das Einsatzgeschehen eingebunden waren.

Die Tochter des Lanquaider Kaufmanns Franz-Xaver Röhrl und dessen Frau Ottilie wurde am 1. Juni 1936 in Langquaid geboren. Im Alter von 19 Jahre heiratete sie den Brauerei- und Schlossbesitzer Ernst Pausinger von Herrngiersdorf, der bereits 2008 verstorben ist. Sie habe ihre Aufgabe als Schlossherrin, die ihr durch ihre gute Ausbildung mit dem Besuch der Handelsschule Regensburg und der Landfrauenschule in Blaubeuren erleichterte wurde, gerne angenommen. Mit viel Sachverstand und geschäftlichem Geschick machte sie sich daran die 100 Hektar Wald, die 100 Hektar Land und die Schlossbrauerei Herrngiersdorf zusammen mit ihrem Mann zu führen.

Dabei zeigte sich Gerda Pausinger als eine mit allen Wassern gewaschene Repräsentantin der Brauerei, die es verstand, das Bier aus der Schlossbrauerei Herrngiersdorf in Altbayern sowie auch bei zahlreichen italienischen Geschäftspartnern als besonderes, typisch bayerisches Genussmittel an den Mann zu bringen. Die Mutter ihrer beiden Söhne Paul und Ulrich, die den Betrieb übernommen haben, ist immer noch geschäftlich im Immobilienbereich in München und Leipzig unterwegs.

Die Jubilarin Gerda Pausinger gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Hallertauer- Reit- und Fahrvereins in Rohr, wo sie bis zum 60. Lebensjahr eine aktive und passionierte Reiterin war. Einige Jahre züchtete sie erfolgreich auch Dressurpferde.

Mit Stolz erzählt die Jubilarin, dass sie bei der Freiwilligen Feuerwehr Herrngiersdorf im Jahre 1975 Fahnenmutter und im Jahre 2000 Festmutter sein durfte und damit ihre Feuerwehr an vorderster Front bei den Festveranstaltungen repräsentierte. Heute steht Gerda Pausinger noch mitten im Leben und legt noch spürbaren Elan an den Tag. An ihrem Ehrentag zählten ihre beiden Söhne mit ihren Familien zu den ersten Gratulanten. Den ganzen Tag über stellten sich Geschäftsfreunde, Freunde, Verwandte und Bekannte als Gratulanten im Schlossbräukeller ein.

Die Glückwünsche der Gemeinde Herrngiersdorf überbrachte Bürgermeister Josef Barth. Pfarrer Ferdinand Weinberger gratulierte im Namen der Pfarrei Semerskirchen der Jubilarin.

Die Feier mit ihrer so geschätzten Herrngiersdorfer Feuerwehr will sie zu einem späteren Zeitpunkt auf alle Fälle nachholen, betonte die Schlossherrin Gerda Pausinger zum Abschluss des Pressegesprächs.


 Großeinsatz beim Grillfest

Feuerwehrfest erfreut sich regen Zuspruchs – Kinderprogramm kommt sehr gut an

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Ein Blick auf einen Teil der Besucher des Grillfestes.

 

Herrngiersdorf. (hm) Bei bereits gewohntem Kaiserwetter erfreute sich das Grillfest des Feuerwehrvereins Herrngiersdorf am Fronleichnamstag eines gutes Besucherzuspruchs. Bereits im dritten Jahr baute die verjüngte Führungscrew um Vorstand Anton Mayer das Nachmittagsprogramm für den Nachwuchs aus, wobei diesmal eine Tragerlrutsche und ein Entenrennen neu im Programm waren. Im Schutz der Fahrzeughalle konnten sich die Besucher bei angenehmen Temperaturen zum geselligen Beisammensein einfinden und unterhalten. Der Zeltanbau wurde wieder für die Essensausgabe genutzt.

Das Fest begann mit dem Mittagstisch, bei dem die Feuerwehrler einen Rollbraten mit Beilagen angeboten hatten, der den Geschmack der Besucher wieder getroffen hatte. Daneben hatten die jungen Grillmeister der Feuerwehr bereits beim Mittagstisch genügend zu tun, um für die Verpflegung der Gäste mit Steaks und Bratwürstl zu sorgen. Die fleißigen Frauen und Männer des Feuerwehrteams um Kommandant Josef Ottl und Vorstand Anton Mayer versorgten mit Umsicht die vielen Besucher und sorgten zügig für den Nachschub.

Unter einer Vielzahl selbst gebackener Kuchen der tüchtigen Frauen der Feuerwehrmänner konnten die Besucher am Nachmittag an der reichhaltigen Kaffee- und Kuchentafel auswählen. Der gute Besucherzuspruch sorgte dafür, dass das reichhaltige Kuchenangebot sehr begehrt und schon bald fast ausverkauft war.

Die Vorstandschaft um Anton Mayer setzte bei ihrem dritten Grillfest wieder auf eine Verstärkung des Angebotes für den Nachwuchs. So wurden unter Regie von Verena Ottl von der Jugendgruppe der Feuerwehr einige Spielstationen aufgebaut. In Vorbereitung auf den Feuerwehrdienst galt es möglichst genau die Löcher beim Zielspritzen auf ein Ziegelhaus anzuvisieren. Zum Hauptanziehungspunkt entwickelte sich in der Hitze des Nachmittages der große Wasserbehälter, der nach dem Ablegen der ersten Scheu zum Ausgangspunkt so mancher Wasserschlacht wurde. Ebenso standen eine Hüpfburg sowie eine Tragerlrutsche für die Kinderunterhaltung zur Verfügung. Großen Anklang fand auch das erstmals durchgeführte Entenrennen am Siegersbach, das nicht nur die Kinder, sondern auch deren Begleiter begeisterte. Das Programm für die Kinder komplettierten die Rundfahrten mit einem Feuerwehrauto.

Auch zur Brotzeit, zu der nach der guten Resonanz im Vorjahr wieder Schaschlik mit Pommes sowie erstmals auch ein Burger angeboten wurden, und in den Abendstunden waren die Tischgarnituren vor und in der Fahrzeughalle noch gut besetzt, somit konnten die Gäste aus dem Gemeindebereich und aus der näheren Umgebung einen schönen Abend in gemütlicher Runde verbringen.

 

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Die Tragerlrutsche war der Renner.

 

Quelle: Allgemeine Laber-Zeitung Seite 26 vom 30.05.2016  


 Die Natur vom Unrat befreit

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Die Teilnehmer an der Aktion Rama dama und einem Teil des gesammelten Unrats. (Foto: hm)

 

 Semerskirchen/Herrngiersdorf/Sandsbach. (hm) Am Samstag waren gut 35 freiwillige Helfer, darunter auch Kinder, aus den Reihen der KLJB Semerskirchen und der Sandsbacher Feuerwehrjugend mehrere Stunden im Gemeindegebiet von Herrngiersdorf unterwegs, um die Natur von Unrat zu befreien. Die Müllmenge ging gegenüber den Vorjahren zurück, aber insbesondere Glas- und Plastikflaschen sowie Zigarettenschachteln hatten achtlose Zeitgenossen in der freien Natur und dabei insbesondere im Bereich des Umfeldes der Straßen hinterlassen. Die eingesammelte Menge, so KLJB-Vorsitzender Andreas Hierhammer und Jugendwart Thomas Köglmeier von der FFW, die in ihren Gebieten die Aktion leiteten, berichteten von einem Rückgang des eingesammelten Abfalls. Insgesamt wurden mehrere Müllsäcke voll Flaschen, Dosen in allen Variationen, Folien, Planen, PVC-Rohre, Gartenschläuche, Styroporteile usw. bei der Aktion „Rama dama“ eingesammelt, die im Bereich Herrngiersdorf von der KLJB Semerskirchen und im Bereich Sandsbach von der FFW Sandsbach federführend koordiniert wurde. Erneut auffällig dabei aber der Parkplatz an der Kreisstraße der KEH 24 bei Stumpfreuth, wo eimerweise Abfall weggeworfen wurde. Erstmals befanden sich unter dem Müll keine Autoreifen und keine Altölkanister. Harald Seuring aus Sandsbach, der sich mit seinen Kindern an der Aktion beteiligte, berichtete über viel Plastik in allen Variationen, einen Ölfilter sowie über viele kleine und auch große Flaschen, die insbesondere an der Kreisstraße zwischen der Einmündung aus Richtung Langquaid und der Tankstelle in Sandsbach entsorgt wurden. Die von der Gemeinde Herrngiersdorf gespendeten Brotzeit zur Mittagspause wurde bei sonniger Witterung im Pfarrgarten in Semerskirchen eingelegt. KLJB-Vorstand Andreas Hierhammer und Thomas Köglmeier von der Sandsbacher Feuerwehr dankten Bürgermeister Josef Barth und der Gemeinde Herrngiersdorf für das Bereitstellen der Brotzeit und der gebührenpflichtigen Abfallsäcke.

Quelle: Allgemeine Laber-Zeitung Seite 30 vom 08.04.2016    


 Viele Aktivitäten bei der Feuerwehr

Neun Einsätze zu verzeichnen – Hans Hirthammer aus aktivem Dienst verabschiedet

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Nach 43 Jahren im aktiven Dienst wurde Johann Hirthammer (2. von rechts) von stellvertretenden Kommandant Daniel Scherbel (links), Kommandant Josef Ottl (2. von links) und Vorstand Anton Mayer (rechts) verabschiedet.

 

Herrngiersdorf. (hm) Zu neun Einsätzen wurde die Feuerwehr Gemeinde Herrngiersdorf im Jahr 2015 gerufen. Mit einem Geschenk wurde Ehrenvorstand Johann Hirthammer nach 43 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Zudem bot der Feuerwehrverein Herrngiersdorf seinen Mitgliedern viele Informationen bei der Jahreshauptversammlung, die kürzlich im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen stattfand.

Nach der Begrüßung berichtete Vorstand Anton Mayer über erfreuliche Ehrungen auf Kreisebene für herausragende Leistungen im Feuerwehrdienst. Ehrenvorstand Johann Hirthammer erhielt die goldene Ehrennadel der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Kelheim, Georg Etzelsberger und Erwin Fischer jeweils die silberne Ehrennadel. Karl Schmid wurde für seinen 40-jährigen Dienst vom Landkreis das Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen.

Anschließend berichteten gemeinsam Vorstand Anton Mayer, Schriftführerin Verena Ottl und Kassier Peter Fischer von den umfangreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Viel Einsatz erforderte der Bau eines Kühlanhängers. Im frischen Design erscheint die Homepage, die jetzt übersichtlich die Vereinsarbeit sowie die Einsätze und Termine darstellt. Eine Kühltheke und diverse Ausleihgegenstände wurden angeschafft und können gegen eine geringe Gebühr genutzt werden. Für Vereinsmitglieder ist dies weiter kostenlos möglich. Auch im geselligen Bereich war viel geboten. Das Starkbierfest und das Grillfest mit Spielstationen erfreuten sich eines guten Besucherzuspruchs. Ein gelungenes Programm bot der Vereinsausflug nach Burghausen und Raitenhaslach. Viel Spaß bot den Aktiven das Spanferkelessen zu Ehren der Ehrenmitglieder und des Ehrenvorstandes.

Aufgrund der vielen Anschaffungen sei der Kassenstand zwar etwas gesunken, so Kassier Peter Fischer, aber weiter auf einer gesunden Basis. Die Kassenprüfer Robert Hierhammer junior und Karl Schmid hatten die Kasse geprüft und schlugen seine Entlastung vor, die einstimmig erteilt wurde.

Kommandant Josef Ottl junior gab anschließend einen Bericht zur Arbeit der aktiven Wehr. Derzeit sind 58 Aktive im Einsatz, dazu zehn Jugendliche in der Jugendgruppe, die sich einmal im Monat zur Übung treffen. Im vergangenen Jahr wurde die Wehr zu neun Einsätzen gerufen. Dies waren Brände in einem Jungholz bei Oberndorf und ein Flächenbrand bei Schierlkofen, zwei technische Hilfeleistungen zur Unterstützung des Rettungsdienstes, die Beseitigung von Sturmschäden und Verkehrsunfälle bei St. Johann und Rohr. Bei der Fronleichnamsprozession und beim Martinsumzug wurde der Verkehr abgesichert.

Die gemeinsame Großübung wurde in Moos durchgeführt und zeigte die notwendigen Verbesserungen durch den Zweckverband in der Wasserversorgung auf. An der Übung zur Bergung eines Buses in Mixmühle war die Herrngiersdorfer Wehr ebenfalls beteiligt. Insgesamt waren 124 Mann 243 Stunden im Einsatz. Auch die Weiterbildung nahm einen großen Stellenwert ein. Kommandant Josef Ottl und Roland Heffler (in Vertretung) besuchten die Kommandantenschulung und Markus Hirthammer war beim Gruppenführerlehrgang. Sechs Personen nahmen am Motorsägenkurs zum Thema Spannungsschnitte teil. Ferdinand Heffler und Josef Ottl wurden zu Rettungshelfern ausgebildet und sieben Personen besuchten die Digitalfunkschulung. Für dieses Jahr ist ein Schwerpunkt die Funkausbildung, zudem ist ein Leistungsabzeichen geplant. Kommandant Ottl bedankte sich auch bei der Gemeinde und dem Verein für die Unterstützung.

Bürgermeister Josef Barth bedankte sich für den Einsatz und betonte, dass die Einsätze die Notwendigkeit der Feuerwehren zeige. Er sei froh darüber, dass die Feuerwehr gut ausgerüstet sei. Die Gemeinde unterstützt die Feuerwehr entsprechend, damit eine schlagkräftige Wehr im Notfall helfen kann. Jährlich wendet die Gemeinde etwa 30 000 Euro für das Feuerwehrwesen auf.

Anschließend beförderte Kommandant Josef Ottl Gruppenführer Markus Hirthammer zum Löschmeister. Ein lustiger Jahresrückblick in Wort und Bild von zweiten Vorstand Alois Schmid und Bildern aus früheren Vereinsjubiläen bildeten den unterhaltsamen Ausklang des Abends

Quelle: Allgemeine Laber-Zeitung Seite 27 vom 11.02.2016 


 Dorffest trotzt dem Regenwetter
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Birnbach. (ab) Die Feuerwehr Wahlsdorf-Birnbach lädt zu einem Fest und die Besucher kommen, ob es regnet oder die Sonne scheint, ist da zweitrangig. Zu dem Dorffest, das traditionell mit dem Gottesdienst am Samstagabend begann, kamen an die 200 Besucher, die Wagnerhalle, die wegen des Regens dringend nötig war, bot allen genügend Platz. Die St. Clemens Kirche in Birnbach war zum Abendgottesdienst am Samstag ungewöhnlich voll. Da anschließend das Dorffest stattfand, kamen neben den Gläubigen aus Birnbach und Wahlsdorf auch viele Besucher aus Allersdorf, Mannsdorf und Schierling. In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Helm auf das Gute im Menschen ein, das manchmal sehr versteckt sein könne. Dennoch sei es in jedem Menschen vorhanden, ein Christ müsse an dieses Gute im Menschen glauben. Für die flotte musikalische Begleitung sorgte das Trio aus Albert Ertl, Adolf Roßmeier und Rudi Feigl. Vor und während des Gottesdienstes hatten die vielen freiwilligen Helfer Einiges vorbereitet. Die Halle war mit Bierbänken bestückt, Steaks und Kuchen warteten darauf vertilgt zu werden und Getränke standen bereit. Da der Samstag unter dem Zeichen der Europameisterschaft stand, wurde sogar für Public Viewing hergerichtet, man konnte also später das so brisante Spiel Deutschland gegen Italien in der Halle verfolgen. So ausgestattet konnten es sich die Besucher gut gehen lassen, was diese auch taten und dies wiederum die Organisatoren erfreute. „Wir sind mit dem Besuch zufrieden“, sagte Ludwig Schmalhofer, Vorsitzender der Feuerwehr.

 Quelle: Allgemeine Laber-Zeitung Seite 28 vom 05.07.2016